Lebenstraum

Realisiere deinen Lebenstraum – auch wenn kein anderer daran glaubt

Lebenstraum

Gastartikel von Jessica Moritz (CABEFLOW)

Vorwort zu „Realisiere deinen Lebenstraum“ und Jessica Moritz

Jessica ist eine wundervolle Powerfrau mit einer beneidenswert positiven inneren Einstellung. Im Artikel beschreibt sie ihren spannenden Lebensweg und gibt wertvolle Tipps für alle, die sich noch nicht recht trauen ihren Lebenstraum zu verfolgen.

Ich durfte Jessicas jüngsten Lebenstraum, die Gründung von CABEFLOW aus der Ferne mit begleiten und war auf Anhieb Fan von ihren Armbändern, die mittlerweile treue Wegbegleiter sind. Diese Werbung ist nicht beauftragt oder bezahlt, muss aber der Ordnung halber als Werbung gekennzeichnet werden.

Aber nun lest selbst, wie Jessica ihren Träumen trotz äußeren Stolpersteinen gefolgt ist…

Viel Freude beim Lesen und Umsetzen

Ines Hammer

 

Jessica Moritz im Portrait

Jessica Moritz

Hallo, ich bin Jessica von CABEFLOW und ich möchte mit dir heute teilen, wie ich meinen größten Lebenstraum verwirklicht habe, auch als keiner daran geglaubt hat, dass es möglich ist.

Wir alle haben Träume in unserem Leben. Schon früh in unserer Kindheit spüren wir, was unser Herz höher schlagen lässt. Das ist bei jeden von uns etwas anderes – es ist unsere spezielle Gabe, unsere eigene Essenz, die tief in uns wohnt und zum Ausdruck gebracht werden möchte.

Wahrscheinlich hast du etwas in deinem Leben, was dich begeistert – deinen ganz persönlichen eigenen Lebenstraum! Jedoch zweifelst du, ob dieser sich überhaupt realisieren lässt.

 

 

Ich möchte dir kurz erzählen, welche Schritte ich gemacht habe, um meinen allerersten Lebenstraum in meine Realität ziehen. Diese Schritte, zusammen mit 5 Tipps, die du weiter unten erhältst, sollen dich bestärken, deinen eigenen Weg zu gehen. Erlaube dir nicht nur zu träumen, sondern das zu tun, was dein Herz zum vibrieren bringt!

Meine Reise zum eigenen Lebenstraum

Es ist schon so lange her aber ich kann mich noch genau an dem Tag in meiner Kindheit erinnern, als meine Schwester und ich von unseren Eltern eine Kamera geschenkt bekamen. Noch heute sehe ich die kleine rote Plastik-Kamera mit dem schwarzen Auslöseknopf vor mir. Es ist als könnte ich sie noch in meinen Händen spüren, wenn ich einfach meine Augen schließe. Diese Kamera eröffnete mir eine komplett neue Welt – eigentlich war sie der Schlüssel zu meiner innersten Begeisterungsfähigkeit.

Wenn ich mit meiner kleinen roten Kamera durch die Landschaft zog, dann verschmolz alles zu einem! Es gab keine Zeit mehr – nur das kleine Guckloch und das geräuschvolle Klicken, dass bei jedem Bild entstand, wenn auf den Auslöseknopf drückte. Ich war Feuer und Flamme und fotografierte die Welt um mich herum aus meiner ganz persönlichen kindlichen Perspektive heraus.

Bald betrachtete ich die Welt, wie durch einen kleinen Bildausschnitt.

Alles drehte sich um die Fotografie, sie war wie ein Werkzeug mit dem ich meine Welt interpretierte. Ein Müllhaufen am Wegesrand, verwandelte ich in ein abstraktes Bild. Ich war im Schaffensprozess und schon als Kind spürte ich, wie meine Seele sich daran erfreute. Es fühlte sich einfach ganz anders als alles andere an, es war ein Hochgenuss! Ich werde nie, das Bild des abstrakten Müllhaufens vergessen, denn es war wahrscheinlich der Moment, als ich merkte, dass ich so etwas wie ein Talent für die Fotografie besaß. Meine Umwelt spiegelte mir das zurück, was ich schon ganz tief in mir wusste. Denn sie sah so viel mehr in diesem Foto – für sie war es ein Kunstwerk über das sie staunten und für das sie mich über alle Maßen lobte.

Mein Herz machte Luftsprünge! Und ich fühlte mich so bestärkt in diesem ersten Talent, das ich für mich entdeckt hatte.

Dieses leidenschaftliche Gefühl verstärkte sich in den späteren Jahren meiner Jugend. In einem Kunstprojekt in der Schule lernte ich die Schwarz/weiss Fotografie in der Dunkelkammer kennen. Es war für mich pure Magie, jedes Mal, wenn vor meinen Augen aus einem weißen Fotopapier sich langsam ein Bild entwickelte. Ich hätte damals mein Leben in dieser Dunkelkammer verbringen können!

Das war der Punkt, als ich begriff, das Fotografie Teil meines Lebens ist.

War das meine Berufung? Könnte ich das zu meinem Beruf machen?

Doch sobald ich mir diesen Wunsch, diese Vision von meiner Zukunft erlaubte laut auszusprechen, passierte etwas sehr Merkwürdiges: Anstatt Begeisterung überrannte mich eine Welle der Skepsis oder “gut” gemeinter Ratschläge, wie zum Beispiel: “Das ist doch nur ein Hobby, damit kann man kein Geld verdienen:” Und was mir bis heute noch in den Ohren liegt: “Du wirst dann eh hinter irgendeiner Ladentheke landen und Agfa Filme (ja damals gab es noch den Film!) verkaufen. In der Fotografie gibt es entweder nur die 1%, die es schaffen oder die, die Verkäufer im Fotostudio werden!”

GlaubenssätzeBoah, das haute mich komplett von den Füßen! Ich bin wohl doch nicht gut genug!

Alle meine Träume zerbrachen mit einen Mal zu einem Scherbenhaufen! Der Glaubenssatz hatte sich entwickelt: “Mit Fotografie kannst du kein Geld verdienen und ich bin nicht gut genug!”

Und so studierte ich etwas, was mich nur halb interessierte. Ich fühlte keine Leidenschaft für mein Studium; es war für mich nur die logische Konsequenz von den “Optionen”, was man mal so werden “kann”.

Und was passiert, wenn man nicht mit vollen Herzen dabei ist?

Wir werden nie herausragend sein und immer nur so in der Mitte herumschwimmen. Alles erscheint uns schwerer, wenn kein Feuer in uns brennt, das uns für unsere Aufgabe antreibt.

Glücklicherweise ermöglichte mir mein Studium viel Zeit zum Reisen, welches mich gedanklich wieder freier machte. Zum Ende meines Studiums, ohne zu wissen, was ich jemals wirklich beruflich machen möchte, traf ich durch “Zufall” auf eine Hochzeitsfotografin im Internet. Ich war ganz fasziniert von der Idee der Hochzeitsfotografie und verschlang alles, was es dazu gab. Immer mehr entwickelte sich vor meinem inneren Auge das Bild: “diese Fotografin, das könnte ich sein!”

Anstatt für die Abschlussprüfungen zu arbeiten, war ich wieder wie besessen vom Thema der Fotografie.

Mein innere Essenz rief mir zu, dafür bist du geschaffen worden. Vertraue dir! Auf einmal war alles klar für mich. Ich wusste, ich muss das machen, auch wenn ich noch nicht weiss, wie. Ich versuche es einfach!

Der Weg zeigt sich beim Gehen

Und wie es ist, wenn du dich für etwas mit deinem Herzen entscheidest, der Weg zeigt sich dann ganz von allein. Ich fotografierte ab sofort alle meine Familienmitglieder, um ein Portfolio aufzubauen, veröffentlichte meine Bider auf einem Blog und zog auf eine kleine Mittelmeerinsel, um mich dort als Fotografin selbstständig zu machen.

Wieder sagten alle: “Du bist doch verrückt”, “Was willst du denn auf einer kleinen Insel, auf der dich doch keiner kennt!” Aber diesmal war es mir egal, was die anderen sagten oder dachten! Ich hatte dieses Bild vor Augen und ich hörte auf mein Herz, das mir genau sagte wohin ich muss. Und je mehr ich darauf hörte, desto klarer wurde der Weg.

Ich möchte nicht sagen, dass es ein einfacher Weg ist… im Gegenteil. Die ersten drei Jahre waren die härtesten in meinem Leben und ich habe Blut, Wasser, Schweiß und Tränen vergossen. Doch mein Vertrauen blies immer wieder die Zweifel davon. Ja, es gab auch die Tage, an denen es nicht mehr viel mehr gekostet hätte, um meinen Traum über den Haufen zu werfen. Aber Gott sei Dank ist es nie so weit gekommen!

An einem dieser Tage, sagte mein Vater zu mir: “Jessi halte durch – der Tag wird kommen und alles wird sich für dich verändern.

Diese Worte bedeuteten mir sehr viel, denn zum ersten Mal konnte mein Umfeld sehen, wie ernst ich meinen Traum nahm. Nun konnten sie meine Passion mit ihren eigenen Augen sehen und an mich glauben. Ihr Glaube wiederum, bestärkte mich meinen Weg weiterzugehen.

Und? Wurde ich wirklich Hochzeitsfotografin? Ja… und so viel mehr!

“Auf einmal” war tatsächlich der Tag da, den ich als Wendepunkt wahrgenommen habe. Nach drei Jahren harter Arbeit kam der Durchbruch und die Aufträge rollten herein. Ich war auf einmal die begehrte Hochzeitsfotografin, von der ich immer geträumt hatte, zu sein! Ich lebte meine Vision, meinen Lebenstraum!

Das ist mittlerweile 10 Jahre her und mein Leben hat sich seitdem nochmal komplett gewandelt und weiterentwickelt. Die wertvollen Erkenntnisse, die ich damals gewonnen habe, konnte ich immer wieder strategisch in verschiedenen Lebenssituationen anwenden. Und diese möchte ich nun mit dir teilen.

Meine 5 Tipps für deinen Lebenstraum:

  1. Höre auf deine innere Stimme! Sie sagt dir genau, was deine wahre Essenz ist – dein Potenzial, welches in dir steckt und von dir gelebt werden möchte! Folge deiner inneren Stimme, denn du kannst nur Außergewöhnliches erreichen, wenn du komplett darin aufgehst und mit Leib und Seele dabei bist. Dieses Feuer wird dich auch durch die harten Zeiten tragen!

 

  1. Höre nicht auf die Neinsager! Sie können noch nicht sehen, was in dir schlummert. Sie kennen nicht deine Essenz und sehen alles nur aus ihrer Brille. Also, sei nicht böse mit ihnen, denn sie wollen oft nur das Beste für dich! Aber NUR DU kannst wissen, was gut für dich ist! Frage dich, was ist das Schlimmste, was passieren könnte, wenn du deinem Traum folgst? Du könntest eventuell erkennen, dass es doch nicht so ist, wie du es dir gedacht hast. Na dann, hast du ein paar Erfahrungen gesammelt aber dafür wirst du nicht dein Leben lang den Gedanken nachtrauern, “was wäre gewesen, wenn…”. Und was ist, wenn es wirklich passiert? Dann lebst du das, was dein Herz und deine Seele in Einklang bringt.

 

  1. Geh den ersten Schritt auf dein Ziel los. Denk in kleinen Schritten: “Was ist der nächst kleine Schritt, den ich machen kann?” Du musst aber unbedingt losgehen. Visualisiere dir immer wieder was deine Vision ist und welche Schritte, du gehen musst, damit du näher an dein Ziel kommst. Deine Vision ist dein Nordstern und wird dich leiten!

 

  1. Gib nicht auf! So viele geben zu früh auf, weil es ihnen “zu lange” dauert und sie das Gefühl bekommen, das funktioniert ja doch nicht. Meistens dauert es Jahre bis du dich etabliert hast. Wenn du stetig und konstant etwas tust, kreierst du Momentum und der Durchbrich wird kommen!

 

  1. Glaub an dich auch an den harten Tagen, wo es dir besonders schwer fällt weiter zu machen. Das Universum (oder was du es auch immer nennen möchtest) testet dich, wie sehr du deinen Traum wirklich realisieren möchtest. Das sind deine persönlichen Testtage, an denen du dich unter Beweis stellen kannst. Sei dir bewusst, dass du deine Realität selbst kreieren kannst. Wähle wer du sein möchtest – und lebe es!

Hast du einen noch ungelebten Lebenstraum? Was ist er und wo stehst du gerade? Es würde mich so freuen von dir zu hören, welchen ersten Schritt du auf deinem Weg machst. Ich weiß, wie aufregend und erfüllend es ist, das zu leben und in die Welt zu bringen, was uns begeistert.

Ein weiterer Lebenstraum hat sich letztes Jahr für mich und meine Schwester verwirklicht. Wir haben CABEFLOW ins Leben gerufen und kraftvolle “Wegbegleiter” kreiert. Diese sind wunderschöne Armbänder aus Halbedelsteinen mit wertvollen Gedanken und Impulsen, die dir helfen sollen in deine Kraft zu kommen, um dein einzigartiges Potenzial zu leben. Wenn dich das anspricht, dann besuche uns gerne auf www.cabeflow.com oder verbinde dich mit uns auf Instagram @cabeflow.

 

In tiefer Verbundenheit und Liebe,

 

Jessica

 

Nachtrag:

Möchtest du speziell zum Thema Glaubenssätze tiefer einsteigen? Im Blog Artikel „Glaubenssätze erkennen und verändern – Methoden, Übung und Buchtipps“ wirst du fündig.

 

 

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