scannerpersönlichkeit

Welcher Job macht mich glücklich II & Impulse für Scannerpersönlichkeiten

Berufliche Herausforderungen
Blog Serie – Jeden 2. Sonntag um 20 Uhr

Start: Berufliche Herausforderungen
Blog Folge 1: Fehlende Wertschätzung am Arbeitsplatz
Blog Folge 2: Welcher Job macht mich glücklich?
Blog Folge 3: Welcher Job macht mich glücklich II & Impulse für Scannerpersönlichkeiten

Welcher Job macht mich glücklich – die Qual der Wahl

In der heutigen Zeit haben wir die Freiheit der unendlich vielen Möglichkeiten. Einerseits ist es toll, dass wir unserem Leben die eigene Richtung und Note geben können und unseren beruflichen Weg individuell gestalten, andererseits birgt es viele innere und äußere Konflikte.

Schwierig wird es, wenn wir gar nicht wissen wohin wir unser Ei legen sollen.

Noch schwieriger wird es, wenn uns die Medien bestimmte „Berufungen“ in einem unrealistischen Licht darstellen und wir es zwar im Kopf nicht als bare Münze nehmen, es sich jedoch trotzdem in uns festsetzt.

Nicht umsonst wird zum Beispiel der Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram nicht nur für Schönheitsthemen gerne und oft benutzt.

Osterhase

Scannerpersönlichkeit – 1000 Ideen und Interessen

Deine Interessen sind so vielfältig, du brennst leidenschaftlich für Themen und lässt sie genauso schnell wieder fallen? Dich für eine Sache zu entscheiden und sie durchzuziehen, will einfach nicht gelingen? Du erntest aus deinem Umfeld häufig Unverständnis für deine scheinbare Wechselhaftigkeit?

Vielleicht hast du schon einmal den Begriff „Scannerpersönlichkeit“ gehört oder dich damit beschäftigt. Wenn du selbst ein Scanner bist, ist meine Buchempfehlung für dich ein alter Hut – ich behaupte 9 von 10 Scannern haben es gelesen.

Für alle Menschen mit vielseitigen Interessen und Talenten

Dieses Werk von Barbara Sher (Autorin)* empfehle ich uneingeschränkt jedem, der vielseitige Interessen hat und nicht weiß wie er damit umgehen soll. Humorvoller und gut lesbarer Schreibstil und in den ersten Seiten habe ich mich immer wieder dabei ertappt, zustimmend zu nicken.

Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will


Barbara Sher (Autorin)*

Scanner, vielfältig Interessierte oder Vielbegabte
Ansätze im Coaching

Es ist frustrierend sich für 1000 Dinge zu begeistern, aber nicht auf allen Hochzeiten tanzen zu können. Leider blockiert es auch und am Ende kommst du gar nicht in die Umsetzung, weil diese vielen Ideen und Gedanken deine Energie rauben und du dich einfach nicht für eine Sache entscheiden kannst und willst.

Finde deinen roten Faden

roter Faden im Coaching

Mein Ansatz im Coaching basiert zunächst auf meinem ersten Artikel „Welcher Job macht mich glücklich?“.

Lerne dich selbst zunächst richtig kennen und entdecke was in dir steckt und dich dein Leben lang begleitet. Einiges kannst du im Selbstcoaching machen, es hat jedoch deutliche Grenzen. Du hast in deiner Eigenwahrnehmung so genannte „blinde Flecken“, an die kommst du ohne den Blick von Außen kaum heran.

Im Coaching kann durch Biographiearbeit und das Herausarbeiten deines „echten“ Lebenslaufs eine Menge Klarheit in deinen Weg gebracht werden.

Es wäre mir eine große Freude, dir zu sagen dass es irgendwo in der Schublade die Lösung oder die Antworten für dich direkt greifbar gibt und du sie mit einer Übung oder einer Coaching Sitzung direkt findest.

So läuft es leider nicht. Der Prozess Persönlichkeitsentwicklung braucht Zeit.
Trotzdem kann dir beides einen wertvollen Impuls geben, der dich in die richtige Richtung lenkt.

Die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit ist ein Prozess und wenn du dich voll darauf einlässt, kannst du mit 3 – 5 Coaching Terminen und Selbstcoaching Übungen zwischendrin enorm weit kommen. Ich sage enorm weit, da jeder Mensch individuell ist und seine ganz eigene Zeit braucht. Zwischen Erkennen und Umsetzen liegen ganz viele Zwischenschritte. Der eine kann sich von Beginn an voll auf die Reflexionsarbeit einlassen und hat seine Lösung nach 3 Terminen griffbereit und geht zur Umsetzung. Bei anderen dauert es wesentlich länger, natürlich auch abhängig von der Situation und den Themen, die dahinter stecken.

Ziel ist es, den roten Faden in deinen vielfältigen Interessen so zu kombinieren, dass du einen großen Teil davon ausleben kannst.

In meinem letzten Blog Artikel: Welcher Job macht mich glücklich? habe ich die Selbstcoaching Übung Biographiearbeit angekündigt. Als Leser meines Impulsletters hast du kostenfreien Zugang zu meiner Bibliothek und kannst sie dir herunterladen.

Selbstcoaching Übung „Biographiearbeit“ sichern

Coaching „Biographiearbeit“

Du hast die Selbstcoaching Übung gemacht und möchtest tiefer einsteigen? Oder du bist nicht der Typ für Selbstcoaching und möchtest gleich mit Begleitung an deinen roten Faden?

Melde dich gerne bei mir und wir bringen Bewegung in dein Thema.

Generationen ticken anders

Gab es die Frage „Welcher Job macht mich glücklich?“ auch in früheren Generationen?

Generationen

Die Generationen der Nachkriegszeit machte sich kaum Gedanken darum, in ihrem Job aufzugehen oder Sinnerfüllung zu finden. Ausbildung oder Studium und ab in ein „sicheres Angestelltenverhältnis“ waren der „normale“ Weg. Dort blieb man dann, möglichst bis zur Rente. Einen Wechsel oder gar zu überlegen die eigenen Talente und Interessen für einen Job zu nutzen, waren Einzelfälle. Und die eigenen Bedürfnisse und Träume vorne anzustellen auch.

Sicherlich sind viele Ideen und Talente dabei nie zum Vorschein gekommen. Doch diese Generation hatte eine Vision wie so ein Berufsleben auszusehen hat. Gradliniger Lebenslauf ohne Ecken und Kanten, loyal zur Firma und sicheres Angestelltenverhältnis. Es ging nicht um Selbstverwirklichung, sondern darum sich möglichst abzusichern.

Vor allem mussten diese Menschen weniger Entscheidungen treffen, da der Rahmen klar und deutlich war.

Die heutige Welt und was wir von unserer Eltern-Generation ungewollt mitnehmen

Die Welt heute sieht komplett anders aus. Mit den Werten und Glaubenssätzen der Eltern/Großeltern aufgewachsen, fällt es uns jedoch oft schwer neue Wege zuzulassen und zu gehen.

In meiner eigenen Geschichte spiegelt sich dieses Generationen Denken wieder und auch die Schwierigkeit als Erwachsener daraus auszubrechen. Am Ende der Schulzeit gab es für das „Kind“ eine kaufmännische Ausbildung bei einem großen Konzern und da ist es sicher und bleibt dort bis zu ihrem Ende (so in etwa).

Ich möchte nicht sagen, dass eine solide Ausbildung und die Arbeit im Konzern der falsche Weg sind, aber war das wirklich mein individueller Weg? Was zählte damals? Sicherheit oder meine Ideen und Talente?

Nach knapp 17 Jahren (inklusive Ausbildung) in einer „sicheren“ Konzernwelt, ist der Schritt in eine unbekannte Selbstständigkeit nicht nur für mich selbst von vielen Gedanken begleitet.
Auch das Unverständnis der „Sicherheitsgeneration“ ist als – nicht immer ausgesprochene – Botschaft deutlich wahrnehmbar.

Gedanken und Ängste die uns blockieren

Als Erwachsener selbstbestimmt den eigenen Weg zu gehen, kann mit den übernommenen Werten und Glaubenssätzen der Eltern/Großeltern mitunter schwierig werden. Gerade das Thema Sicherheit ist bewusst oder unbewusst so tief in vielen von uns drin, dass ein „unsicherer“ Weg – der im ersten Moment ein Jobwechsel darstellt, uns blockiert.

Vielleicht hast du auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass ein Jobwechsel, nicht die gewünschte Erfüllung brachte? Vielleicht hat dir dein nahes Umfeld auch ein „ich habe es ja gleich gesagt“ als Botschaft mitgegeben. Das muss nicht mal ausgesprochen werden, diese Botschaft erkennst du ganz schnell.

Auf einer Skala von 1 – 10 – wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass du den Mut findest für einen Jobwechsel?

Entscheidungskompetenz

Neben den Gedanken und Ängsten ist auch die Frage wie hoch unsere eigene Entscheidungskompetenz ist? Wie gut können wir uns Entscheiden?

Eine Veränderung ist immer eine Entscheidung mit allen Konsequenzen, die daraus folgen.

Nicht alle Konsequenzen sind direkt absehbar, daher sind Veränderungen eine Reise ins Unbekannte.
Der Entscheider trägt die Verantwortung dafür.
Das macht es nicht wirklich leichter.

  • Wie leicht fällt es dir Entscheidungen zu treffen?
  • In welchen Situationen fällt es dir besonders schwer?
  • Wie groß ist deine Angst vor falschen Entscheidungen?
  • In welchem Maße beeinflusst dich deine Angst vor einer falschen Entscheidung?
  •  

Autorengedanken – wo das Schreiben dich hinführt…

kreatives Schreiben

In meinem letzten Blog Beitrag hatte ich „die Qual der Wahl“ angekündigt und mich total auf das spannende Thema Scannerpersönlichkeiten festgelegt.

Und dann…

Ich sitze vor einer leeren Seite und es will einfach nichts auf den Bildschirm kommen. 1000 Ideen im Kopf und noch immer fasziniert vom Thema. Aber es kommt nichts.

Irgendwann finde ich den Anfang und plötzlich tippt sich wie von selbst das „Generationen“ Thema. Spannend, denn im Schreiben zeigt sich was ich selbst verarbeite. Thematisch eine unerwartete, aber für mich wertvolle Wendung.

Wer von euch Tagebuch schreibt, hat sicher schon Ähnliches erlebt.

In einem meiner letzten Artikel „Kreatives Schreiben“ ging es um die Macht der geschriebenen Worte, dort bekommst du ganz viele Ideen rund ums Schreiben für die Persönlichkeitsentwicklung.

Zu guter Letzt

Neben dem Dank fürs Lesen, Teilen und Gedanken austauschen möchte ich dich über meine „Blogger – Fastenzeit“ informieren. Nach 8 Monaten Schreiben Schreiben Schreiben gönne ich mir eine kurze kreative Auszeit für meine beiden Blogserien „Coaching ABC“ und #beruflicheherausforderungen.
Ich habe zu den bereits veröffentlichten Themen so viele neue Erkenntnisse gewonnen, dass ich die Artikel gerne aktualisieren möchte, bevor neue Inhalte dazu kommen.

Nächste Termine:
Coaching ABC: 01.04.2019 – mit dem Buchstaben O
#beruflicheherausforderungen: 14.04.2019 – Thema noch offen

Wie nutzt du die Fastenzeit? Gibt es etwas, auf das du verzichtest?

Ich freue mich, dich im April wieder zu sehen. In der Zwischenzeit stöbere gerne in den letzten Blog Beiträgen.

Hast du ein Wunschthema oder eine Herausforderung? Lasse es mich gerne wissen für die nächsten Artikel.



Herzliche Grüße

Ines Hammer

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