Scannerpersönlichkeiten, Vielfältigkeit, Hochsensibilität

Als Scannerpersönlichkeit das eigene Naturell anerkennen & nutzen

Die Scannerpersönlichkeit ist ein Menschen mit vielseitigen Interessen, der sich überall und jederzeit Inspirationen holt und schnell für neue Themen brennt.

  • Kennst du die Menschen, die vor Ideen sprudeln und dir alle paar Wochen mit einer ansteckenden Leidenschaft von ihrer neuen Idee erzählen?
  • Die sich in der Buchhandlung zu vier verschiedenen Themen Bücher kaufen und mit Begeisterung verschlingen und sich daraus für noch mehr Ideen inspirieren lassen?
  • Menschen, denen es mit einer Aufgabe schnell langweilig wird und die sich immer wieder in neue Themen hinein fuchsen?
  • Die immer auf der Suche sind, nach der EINEN Sache, die sie ein Leben lang fasziniert?

Die so viele Ideen im Kopf haben, dass ein Leben dafür nicht ausreicht.

Scannerpersönlichkeit & Hochsensibilität

Da sich das Persönlichkeitsmerkmal Scannerpersönlichkeit im privaten und beruflichen Kontext auswirkt, ist der Blog Artikel nicht ausschließlich auf den Beruf ausgelegt.

Vielmehr zeige ich es in den unterschiedlichen Facetten auf und gerade für Menschen, die z. B. ihr Hobby zum (Neben-)Beruf machen möchten, vermischen sich private und berufliche Interessen.

Scanner werden von ihrem Umfeld häufig als sprunghafte Menschen angesehen, die angefangene Dinge nicht zu Ende bringen. Klar, wenn der Scanner bei einem Thema weiß wie der Hase läuft, dann verliert er schnell das Interesse und wendet sich dem nächsten zu.

Kommt bei Scannerpersönlichkeiten noch eine Hochsensibilität hinzu, was nicht selten der Fall ist – dann sollte ein Scanner unbedingt lernen auf sich zu achten. Die Gefahr auszubrennen ist sonst hoch. Wenn du dich in das Thema Hochsensibilität näher hineinfuchsen (hallo Scanner 😉 ) möchtest, findest du in meinem Blogartikel „Hochsensibilität ist keine Schwäche – 13 Stärken hochsensibler Menschen“ viel Input dazu.

Falls du keine Scannerpersönlichkeit kennst, dann sage ich still und leise hallo, hier bin ich

Ich stecke ungerne Menschen – einschließlich mich selbst – in Schubladen.

Trotzdem habe ich mich in die Scannerpersönlichkeits-Schublade hinein gesetzt, mit einem Anteil Scannerblut in den Adern. Nicht extrem, aber doch erkennbar.

Umgeben von 1000 Ideen, fühle mich in der Scanner-Schublade zu Hause und habe seitdem einen deutlich besseren Umgang mit Kreativitäts-Schüben und dem damit verbundenen Umsetzungsdrang gefunden.

Mein Umgang mit 1000 und einer Idee

In den letzten Jahren habe ich vor allem einen Umgang damit gefunden, nicht alle Ideen und Interessen sofort ausleben zu müssen. Vor allem, dass manche Ideen reifen dürfen und ich mich nicht in alles mit all meiner Energie sofort stürze. Dass es ok ist Dinge zwischendrin auch ruhen zu lassen, ohne sie bereits für immer abzuwählen.

Eine meiner größten Erkenntnisse der letzten Jahre ist, dass alles ein Prozess ist. Zum richtigen Zeitpunkt treten Dinge wieder in mein Leben, für die ich in der Vergangenheit bereits „Vorarbeit“ geleistet habe.

Dieses Wissen entspannt mich und der innere Druck mich bei Dingen „für immer“ festzulegen, hat sich schon lange verabschiedet.

Alles im Leben ist ein Prozess

Scannerpersönlichkeit

Scannerpersönlichkeit – Das Leid der vielen Interessen

Man könnte meinen so ein vielseitig interessierter Mensch hat es gut, denn wirklich langweilig wird es nie.

Aber sehr oft blockieren die vielen Interessen.

Der Scanner kann sich nicht für eine Sache entscheiden und macht am Ende gar nichts davon. Die Wahl überfordert und begonnene „Projekte“ stechen immer wieder ins Auge und erinnern an nicht zu Ende gebrachte Ideen. Für viele ist diese fehlende Entscheidungskraft frustrierend. Nicht beendete Projekte tagtäglich zu sehen, kann am eigenen Selbstwertgefühl ganz schön kratzen.

Neidvoll schaut ein Scanner auf Menschen die ihre „Passion“ augenscheinlich gefunden haben und fragt sich ob er jemals die EINE Sache findet, zu der er bestimmt ist.

Neben der eigenen Blockade, sind die Reaktionen des Umfelds häufig nicht aufbauend.
Schon wieder „ein neuer Floh im Hirn“ obwohl doch erst etwas Neues begonnen wurde und noch längst nicht zu Ende gebracht ist. Ich werde zu Hause des Öfteren geneckt, ob ich mit meiner Idee Zeichnen von der Picke auf zu Lernen weiter gekommen bin.

Nö, bin ich nicht – aber die Bücher in meinem Regal und ein paar wenige Kritzeleien zeugen von einer Idee für die ich brannte und die sofort umgesetzt werden wollte. Ein klitzekleiner Auslöser, ein paar witzige Sketchnotes im Internet, genügten für meine Motivation und das Gefühl es sofort umsetzen zu müssen.

Wo viele Menschen einen klaren Aufgabenbereich und wiederkehrende absehbare Tätigkeiten schätzen, gibt es für eine Scannerpersönlichkeit nichts Schlimmeres als monotone Aufgaben und einen Job, in dem das eigene Mitdenken und Umsetzen nicht gefragt ist.


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Fokus, Fokus, Fokus in der Selbstständigkeit

In der Selbstständigkeit kann die Scannerpersönlichkeit gut ausgelebt werden. Allerdings bergen die vielen Ideen auch die Gefahr des Verzettelns, wenn zu viele Themen auf einmal verfolgt werden. Ich nehme es mittlerweile mit Humor und habe gelernt mich (meistens) zu fokussieren. Vor allem nutze ich meine Energie und die Euphorie, die eine Idee mit sich bringt und beginne sie in diesem Stadium umzusetzen.

Ein Beispiel für ein solches Projekt aus der Selbstständigkeit: Ich habe mich Scanner-Typisch monatelang in die visuelle Suchmaschine Pinterest reingefuchst, hatte große Freude darin richtig fit zu werden und das System zu durchblicken.

Eines Tages kam dann der glorreiche Gedanke anderen bei ihrem Pinterest fürs Business zu helfen. Gesagt getan… innerhalb von 3 Tagen standen Webseite mit Kundenstimmen und einem automatisierten Buchungsprozess für eine Beratung. Als die Euphorie vorbei war, schwand die Energie, weiter Zeit und Marketing zu investieren und ich kehrte zu meinem Fokus Coaching zurück.

Verbuche ich es nun als gescheitertes Projekt?

Nein, ich habe daraus einiges gelernt. Da ich es nicht aktiv beworben habe, war es keine Einkommensquelle. Doch neben dem Wissen, dass ich über Pinterest nun habe und selbst erfolgreich anwende, bin ich als Pinterest Creator in der Community und bekomme aktiven Einblick in die Entwicklung dieser Plattform. Hey und Pinterest ist dieses Jahr an die Börse gegangen – wer weiß was sich da noch tut?

Vor allem kann ich genau sagen, welche Phasen meine Ideen durchlaufen und wie ich meine Energie dafür einsetzen kann. Und nichts spricht gegen eine Wiederaufnahme des Projekts, wenn das Interesse und der Fokus zurück kehren.

 

Agiles Arbeiten – Hallo Zukunft – Hallo Scannerpersönlichkeit

In vielen Köpfen ist noch immer der Irrglaube, dass es nur Fachexperten zu etwas bringen.

Spezialisten, die in ihrem Thema völlig aufgehen und neben einem Hobby zum Entspannen nichts weiter brauchen. Keine Frage, ein Steuerexperte der sich immer wieder in sein Fach vertieft ist Gold wert.

Das Arbeiten der Zukunft braucht jedoch flexible und interessierte Köpfe, die immer wieder Lust haben in neue Themenwelten einzutauchen.

Im Zuge der Digitalisierung hat sich die Arbeitswelt verändert und wird es noch viel mehr tun. Gleichbleibende Aufgaben werden immer mehr von Computern erledigt. Statt einem echten Menschen antworten dir im Netz Chat Bots auf deine Fragen.

Es braucht Menschen, die nicht in alten Strukturen verharren, sondern beweglich sind und Lust haben auf Veränderung und neues Wissen. Lebenslanges Lernen und verschiedene Perspektiven einnehmen ist für Menschen mit Scannerpersönlichkeit ein Volltreffer.

 

Beruflich die Scannerpersönlichkeit ausleben

Blicke ich in die Vergangenheit, weiß ich heute warum ich mich genau für diesen beruflichen Weg entschieden habe.

Nach der Berufsausbildung vor fast 19 Jahren, standen mir die Wege im Konzern offen. Personal, Backoffice oder Vertrieb standen zur Wahl. Mein Umfeld hatte für meine Entscheidung im Vertrieb zu starten wenig Verständnis. Arbeitszeiten, Aufstiegschancen und Gehalt standen hier klar auf dem letzten Platz.

Doch genau hier gab es die Möglichkeiten die eigene Kreativität auszuleben, mit Menschen zu arbeiten und keine starren wiederkehrenden Aufgaben zu erledigen. Neue Produkte, Menschen und Vertriebsstrategien erlaubten es immer wieder neu zu lernen und das Gelernte anzuwenden. Bevor ich mich dort langweilen konnte, gab es wieder eine neue Marschrichtung.

Während meiner Ausbildung waren die Einsätze in Abteilungen mit 8 Stunden Schreibtischarbeit furchtbar. Auch wenn die Kollegen nett waren, ich arbeitete immer mit dem Blick auf die Uhr und dem Feierabend entgegen.

Als ich Jahre später eigene Teams führen durfte, konnte ich meine Kreativität an jeder Ecke ausleben. Ob am Kunden, in Vertriebsbriefings oder der Talentförderung der Mitarbeiter – bei der Umsetzung gab es zwar einen Rahmen und Richtlinien, jedoch auch viele Möglichkeiten zur Entfaltung.

Rückblickend betrachtet gab es auch im privaten Bereich Indizien für die Vielfältigkeit eines Scanners.

Viele Jahre widmete ich dem Pferde- und Hundesport. Im Westernreiten gibt es unzählige Disziplinen und viele Turnierreiter spezialisieren sich auf einige wenige Disziplinen. Ich habe einfach quer durch die Bank alles ausprobiert, was Pony und Hund seelisch und körperlich mitmachten. Nicht unbedingt um überall zu gewinnen, sondern um die eigene Neugierde zu befriedigen, indem ich es ausprobierte.

Da durfte das dicke Pony morgens um 7 Uhr gestylt von Huf bis Mähne und wenig grazil vor den Richtern mit mir durch die Bahn joggen. Danach mit dem Hund durch verschiedene Hindernisse um das Wochenende darauf vier Tage durch Wald und Wiese zu reiten.

Ja und typisch für Menschen mit vielseitigen Interessen bewarb ich mich zwischendurch beim Kinderkanal für das Format „Wild West Camp“ als Reit- und Kinder-Entertainer in Amerika. Natürlich mit Video-Bewerbung in hessisch-Englisch. Und nein, aus diesem Projekt wurde leider nichts, aber die Freude ein Video zu drehen und die Gedanken an das Ziel dahinter, waren bewegend.

Das ich zwischendurch gefühlt 100 Sportarten von Zumba bis Pilates durchprobierte und auch jetzt nicht wüsste für was ich mich fest entscheiden sollte, nehme ich mittlerweile mit Humor (meistens).

 

Warum musst du dich für EINE Sache entscheiden?

Limitierende Glaubenssätze und innere Blockaden

Hast du dich schon einmal gefragt ob der Gedanke „ich muss mich auf eine Sache festlegen“ wahr ist?

Oder ob es ein Glaubenssatz ist, der möglicherweise nicht einmal von dir selbst kommt und denen du viele Jahre als deine Wahrheit angesehen hast? Viele unserer fest verankerten Glaubenssätze entwickeln sich in der frühen Kindheit und sind dir nicht bewusst. Hast du dies jedoch für dich erkannt, kannst du sie verändern. (Blog Artikel zum Thema Glaubenssätze erkennen und verändern)

Wenn der Satz „ich muss mich auf eine Sache festlegen“ in deinen Gedanken sehr präsent ist, dann reflektiere doch einmal schriftlich warum er für dich Bedeutung hat. Was sind die Vor- und Nachteile, wenn du dich festlegst und welche erkennst du, wenn du dich nicht auf eine Sache festlegst, sondern wechselst und mehrere Dinge parallel machst?

Eine der größten inneren Blockaden für eine Scannerpersönlichkeit ist das Gefühl sich entscheiden zu müssen. Es lähmt und lässt dich am Ende gar nichts anpacken, denn die Wahl könnte ja das „Falsche“ sein und eine andere Idee ist auch vielversprechend.

Zudem möchten viele Scanner ihre Idee ernst nehmen und wenn sie mit etwas starten dann eben richtig und in die Tiefe. Und hier geht das Gedanken-Karussell los – ist es das Richtige? Investiere ich unnötig Zeit und ggf. Geld, um die Idee dann wieder fallen zu lassen, da sie nicht die Richtige war? Wäre die andere Idee nicht besser?

  • Warum darfst du Dinge nicht einfach aus Spaß an der Freude anpacken ohne daraus gleich eine Passion zu machen?
  • Ist es in Ordnung etwas nur als „Hobby“ anzusehen?

Nicht aus all deinen Ideen muss eine Passion werden.

Auch müssen nicht alle Ideen beruflich umgesetzt werden.

Viele Menschen leben wunderbar mit einem Job, der nicht alle Interessen abdeckt, jedoch den Lebensunterhalt sichert und Zeit lässt in der Freizeit spannende Ideen umzusetzen. Ob Zeichnen, ein Buch /einen Blog schreiben oder nebenbei eine Yogalehrer Ausbildung machen. Natürlich KANN aus dem Hobby später ein Beruf werden, aber es ist keine Voraussetzung dafür, damit zu beginnen.

Du fragst dich noch immer für was du dich entscheiden sollst? Schau dir meine 2 Tipps zur Umsetzung an.

 

Unterstützung für Menschen mit  Scannerpersönlichkeit – 2 Tipps zur Umsetzung

 

  1. „Projekt-Buch“ anlegen

    Kaufe dir ein leeres Notizbuch.

    Ein Buch, das dich haptisch und optisch anspricht und Lust macht hinein zu schreiben. Ein paar tolle Stifte dazu – schau dazu gerne mal in meinen Blog Artikel „Kreativ Schreiben“ – dort stelle ich einige Bücher und Stifte vor.

    Und nun Step für Step her mit deinen Ideen, die dir täglich in den Kopf kommen.

    Gebe deiner Idee einen Titel und dann schreibe, male und klebe alles dazu auf, was dir einfällt. Verliere dich vollkommen in deiner Idee und tobe dich darin aus.

    Lass dir nicht von deinem inneren Kritiker die Laune dazu verderben. Auch wenn er dir gerne vermittelt, dass deine Idee Spinnerei ist oder du sowieso keine Zeit dafür hast.
    Nutze zum Aufschreiben die Euphorie bei der Entdeckung einer neuen Idee. Es geht hier nicht darum, diese Idee sofort umzusetzen und womöglich noch die langersehnte Passion gefunden zu haben. Vielleicht bleibt die Idee eine Idee und wird niemals umgesetzt.

    Es geht darum, deinen Ideen und deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und die Grübeleien zu unterbrechen. Alles was dir zu dieser Idee einfällt, holst du aus deinem Kopf und packst die Gedanken in dein Projekt-Buch hinein.

    Sobald du aufhörst deine Idee im Projektbuch weiter zu verfolgen, schreibe dir deine Gedanken beim Aufhören unter deine Notizen. Dies gibt dir Hinweise darüber was dich interessiert und wie lange.

    Da du deine Idee ein Stück weit verfolgt hast, bist du damit in eine erste Umsetzung gegangen, statt sie sofort als unmöglich abzustempeln.

  2. Unterstützung suchen – gezielter Austausch und Planung

    Als Einzelkämpfer können die vielen Interessen und Ideen überfordern und lähmen. Gehe aktiv in den Austausch mit anderen Menschen und bespreche deine Ideen und Ziele.

    Suche dir keinen „Taucher“ zur Unterstützung – sie sind das Gegenteil von Scannern  🙂

    Möchtest du deine Ideen nicht nur zur eigenen Freude, sondern beruflich umsetzen? Dann suche dir Gleichgesinnte (ggf. andere Scannerpersönlichkeit) oder einen Coach, mit dem du dich und deine Ideen reflektieren kannst.

    Der Austausch mit anderen ist nicht nur inspirierend, er schafft auch eigene Verbindlichkeit. Ideen aussprechen und gedanklich weiter entwickeln, zeigt dir schnell deine eigenen Stolpersteine auf.

    Ob in Form von Coaching, Mastermind-Gruppen oder dem Austausch mit einem Erfolgsbuddy – durch die sozialen Netzwerke findest du schnell die passenden Menschen und kannst die heutige Technik (Zoom, Skype) für den Austausch schnell und unkompliziert nutzen.

 

Inspirations-Quelle Scannerpersönlichkeit

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen. Barbara Sher ist mit ihren praktischen Übungen und tollen Beispielen aus dem Leben eine unglaubliche Bereicherung für meine Gedanken und Ansätze.

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“* geht sie detailliert auf die Scannerpersönlichkeit und die unterschiedlichen Typen ein.

 

 

Des Scanners nächste Tat… 🙂

Danke fürs Lesen und wie immer freue ich mich auf deine Gedanken zum Thema.

Wenn du weiterhin auf dem Laufenden bleiben möchtest über aktuelle Termine, melde dich zum Impulsletter an:

Du bist dir nicht sicher ob du eine Scannerpersönlichkeit bist?

Finde es heraus mit dem Scanner-Kurz-Test.

Ich schreib dann mal in mein Projektbuch…

Während ich diesen Artikel schreibe, wächst eine neue Idee… ich lache über mich selbst, reserviere mir schnell eine Domain und habe gedanklich schon meine neue Plattform erstellt. Schnell noch ins Projektbuch damit… Es bleibt spannend 🙂

Getreu dem Fokus #spielnachdeineneigenenregeln, nimmt dieser Artikel an der Blogparade „Einen Scheiß muss ich“ von Elke Schwan-Köhr – Federführend Media teil. Es war mir eine Ehre mitzumachen.

Ich wünsche dir wundervolle sonnige Tag

Herzliche Grüße

 

Ines Hammer Coaching

 

Weitere Artikel aus der Blogparade von Elke Schwan-Köhr – Federführend Media: 

Hier findest du weitere Artikel aus der Serie #beruflicheherausforderungen

Start: Berufliche Herausforderungen

1: Fehlende Wertschätzung am Arbeitsplatz
2: Welcher Job macht mich glücklich?
3: Welcher Job macht mich glücklich II & Impulse für Scannerpersönlichkeiten
4: Selbstständigkeit oder Festanstellung – 10 Impulsfragen für deine Entscheidungsfindung
5: Berufliche Veränderung als Mama – Vereinbarkeit & Rollenverteilung
6: Einen Scheiss muss ich – warum du dich als Scannerpersönlichkeit nicht für EINE Idee entscheiden musst
7: Das erste Jahr Selbstständigkeit – 10 Erkenntnisse & hilfreiche Tipps
8: Gewaltfreie Kommunikation (GFK) im Business – was du selbst für deine Zufriedenheit tun kannst
9: Unglücklich im Job? Wertekonflikte und ihre Auswirkung

 

 

Affiliatelinks/Werbelinks

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11 Kommentare

  1. Hallo Ines,
    Ich bin etwas platt gerade. Ich kann mich dunkel entsinnen mal etwas über Scannerpersönlichkeiten gelesen zu haben, aber dein Artikel hat mir jetzt die Schuppen von den Augen genommen.
    Ich höre ständig negatives über meine Sprunghaftigkeit (das Wort ansich ist ja auch negativ belegt). Ich könne ja auch zu allem was sagen auch wenn es über Mäuse melken auf dem Mond gehen würde. Und warum ich so lange über Dinge rede ohne dass greifbare Ergebnisse entstehen.

    In meiner Wohnung liegen nie weniger als fünf unfertige Häkelprojekte, 10 nie zu Ende gelesene Bücher zu Themen von Quantenphysik bis „die Religion des Zaratustra“ und Baumarktbesuche enden grundsätzlich damit ein Haufen Geld für ein neues Regal, Tisch….was auch immer ausgegeben zu haben – also ich meine Geld für Bretter, Schrauben etc. (die werden allerdings immer fertig 😉 )

    Momentan arbeite ich an (wie solls auch anders sein) zwei Blogs komplett unterschiedlicher Natur und verliere mich im Thema SEO.

    Gleichzeitig hab ich eine Drohne gekauft und versuche damit umzugehen, einen digitalen Zeichenstift, weil ich doch endlich gern zeichnen können möchte und der „Gimp für Anfänger Kurs auf Udemy so schön günstig war“. Zum Drohne fliegen muss man dann wissen wie man mit dem Videobearbeitungsprogramm umgeht und *ufffff

    Ich hab „leider“ die Zeit dafür. Hab meinen Job aufgegeben und kümmere mich um meine Mama. Manchmal wünsche ich mich zurück in die Strucktur, die mir mein Bürojob gab. Total irre! (Ach ja, wohne im Ausland und lerne nebenbei natürlich noch die hiesige Sprache und meine Lieblingsprache (arabisch)).

    Ha! Guess what, ich werd mich dann wohl mal mit der Scannerpersönlichkeit befassen, denn Disziplinlernbücher sind für mich vom anderen Stern und ich hab echt das Gefühl in dem Punkt etwas mehr Klarheit vertragen zu können. *zwinker

    Ach, was jetzt noch fehlt, danke für deinen Blogpost! 😀

    • Liebe Anja,

      ich kann alles was du schreibst so gut nachempfinden. Häkel- und DIY Projekte, ungelesene Bücher, registrierte Domains nach einem Ideenrausch – und ja, zig Kurse kommen auch noch dazu

      Wenn du dich intensiver mit dem Scanner-Dasein befassen magst, schau gerne mal bei #WohinmitmeinenIdeen vorbei.
      In dem Kurs steckt all meine Erfahrung aus dem eigenen Alltag und dem Coaching mit Scannerpersönlichkeiten. Mit praktischen Tools, um nicht in 1000 Ideen zu versinken. Ein dickes Workbook für all deine Projekte und Ideen gibt es dazu

      Liebe Grüße Ines

    • Wow, liebe Sabrina – ganz herzlichen Dank für deine Worte in deinem Blog Artikel. Ich freue mich, dass du dich so wieder gefunden hast und dein Artikel ist so herrlich zu lesen und er könnte mit deiner Vielzahl an Projekten mich selbst beschreiben 🙂 Ein tolles Wochenende für dich

  2. Es war, als würdest du über mich schreiben (und jetzt frag nicht, wie viele Domains mein Eigen sind). Fokus! Aber du hast Recht, denn erst, seit ich akzeptiert habe, dass ich mich nicht festlegen muss, lebe ich im Einklang mit meinem Talent. Ja, manchmal fluche ich über die vielen Interessen und es fällt mir enorm schwer nur in einer Sache wirklich gut sein wollen, anstatt einfach in allem meine Nase rein stecken zu können. Deshalb auch wohl mein Job 🙂 Danke für den schönen Beitrag. Man fühlt sich so wohl, wenn einer die eigenen Gedanken ais dem Kopf schreibt und man sie wie ein Spiegel einfach nochmal lesen kann.

  3. Großartiger Artikel. Ich musste so lachen und habe mich in vielen wiedererkannt. Ideen und Projektbuch sind für mich lebensnotwendig, das erste habe ich mit 14 begonnen. Außerdem habe ich noch eine Möglichkeitsliste. Als Ideenvulkan versuche ich auch immer Ideen an andere zu verschenken

    • Lieben Dank für deine Gedanken Lisa. Ideen an andere verschenken finde ich großartig – nicht jeder sprudelt ständig und ist ggf. dankbar für Input. Viele Grüße Ines

  4. Liebe Ines,
    vielen Dank für diesen wundervollen Artikel! Ich finde, du triffst den Nagel damit voll auf den Kopf. Und als Scanner fühle ich mich natürlich voll angesprochen. Inzwischen komme ich recht gut damit klar, Ideen auch einfach nur im Kopf zu haben und aufzuschreiben, ich muss nicht mehr alles sofort umsetzen. Das hilft enorm. Und wenn’s mich dann doch mal packt, dann hab ich auch die Zeit dafür, mich einer neuen Aufgabe zu widmen, weil ich nicht tausend Dinge gleichzeitig machen muss. Mich auf eine Sache festlegen ist aber immer noch nicht meins – muss es auch gar nicht sein. Diese Erkenntnis ist unheimlich wertvoll!

    Ein toller erster Beitrag zur Blogparade!

    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      Herzlichen Dank für dein schönes Feedback und besonders freut es mich natürlich, dass ich damit ins Herz getroffen habe 🙂 Ich finde auch, dass es in der ersten Euphorie enorm hilft alles aufzuschreiben. Da wird der innere Druck es sofort umsetzen zu wollen kleiner.

      Viele Grüße Ines

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