Prozesse; Transformation; Veränderung

Persönliche & berufliche Prozesse gestalten

Den eigenen persönlichen & beruflichen Prozess kannst du selbst gestalten.
Indem du hinterfragst und dich bei Bedarf neu ausrichtest.

Die eigene (Berufs-)Biografie zu reflektieren, kann viele hilfreiche Erkenntnisse für den weiteren beruflichen Weg mit sich bringen.

  • Wo stehe ich gerade?
  • Bin ich zufrieden mit meiner Situation?
  • Wohin geht die zukünftige Richtung?
  • Geradeaus oder gibt es interessante Möglichkeiten links und rechts?
  • Wo möchte ich denn gerne hin?
  • Welche Abzweigungen erlaube ich mir selbst zu nehmen?
  • Was zieht sich durch meinen bisherigen beruflichen Weg?

Doch was machst du mit den Antworten?
Reflektieren hilft Klarheit in der eigenen Situation zu finden und sich neu zu justieren.
Entscheidungen zu treffen, Dinge loszulassen und Raum für Neues zu schaffen.

Gerade für den beruflichen Weg sind Entwicklung und Veränderung gut und vor allem wichtig, um zu wachsen.

Für mich wurde es nach zwei Jahren intensiver Weiterbildungen und virtuellem Arbeiten Zeit für eine intensive Reflexion. Was darf beruflich bleiben und was lasse ich los? Was darf neu dazu kommen?

Wenn du Lust hast hinter die Kulissen zu blicken und mich ein Stück bei meiner Reflexion zu begleiten – dann lies gerne weiter und nutze die Reflexions-Fragen für deine Situation ♥

 

Der rote Faden

Was zieht sich durch deine berufliche und persönliche Biografie?
Gibt es Fäden, die immer wieder zusammenkommen?
Lässt sich bei dem was du tust, sogar ein deutlicher roter Faden erkennen?

Heute kann ich meinen roten Faden ganz klar benennen. Doch lange Zeit habe ich diesen Zusammenhang der unterschiedlichen Jobs nicht erkannt.

Seit rund 17 Jahren ist es meine Aufgabe, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und mit ihnen ihre persönlichen oder beruflichen Prozesse zu gestalten. Die Kontexte und Ziele haben sich im Laufe der Jahre verändert, doch der Kern war immer der Gleiche. Ob Führung, Ausbildung, Lernprozessbegleitung oder Coaching – letztlich ging es immer darum mit meinem Gegenüber einen individuellen und passenden Weg für die jeweilige Situation zu finden.

Hast du deinen roten Faden einmal gefunden, wirst du dich fragen warum du ihn vorher nicht sehen konntest.

Selbstreflexion – Veränderung und Entwicklung

In den letzten Monaten habe ich mir bewusst Zeit genommen, die Veränderungen und Entwicklungen meiner beruflichen Reise – vor allem der letzten beiden Jahre –  zu sortieren.

Eine Moment-Aufnahme zu generieren. Wo stehe ich? 
Möglichkeiten zu konstruieren. Wo könnte der Weg hingehen?
Szenarien, die weiterhin zu mir und meinen Werten passen. Wie sieht es dort aus?

Letztlich habe ich mit mir selbst das getan, was ich tagtäglich mit meinen Kund*innen mache. Das ganze Kopf-Chaos einmal rausgelassen. Sortiert, Dinge losgelassen, Entscheidungen getroffen und Raum geschaffen für Neues. Meine eigenen Prozesse gestaltet. Für einige Themen habe ich mir Sparringspartner an die Seite geholt. Denn auch wenn ich als Coach ein großes Repertoire an Reflexions-Methoden habe, die eigenen blinden Flecken selbst aufzudecken ist meist unmöglich.

Wie es 2018 mit „motion empowerment“ begann…

Nach einer systemischen Coaching-Weiterbildung & mit berufspädagogischen Hintergrund startete ich – nach über 15 Jahren Konzern-Leben – im Juli 2018 als selbstständiger Coach für berufliche Orientierung. Mein Ziel war es, Menschen raus aus ihrer unzufriedenen oder unglücklichen Job-Situation, hin zu einer selbst gestalteten beruflichen Zukunft zu begleiten.
Sie zu empowern ihren eigenen individuellen Weg zu finden und zu gehen.

Als ich vor vier Jahren zur ersten Impulswanderung – Coaching in der Natur – aufbrach, ahnte ich noch nichts von einer Pandemie. Auch war mir nicht bewusst, dass meine Co-Coach Hündin Bubbles früher als erwartet ihren Altersruhesitz antritt.

Aus vier Zutaten bestand das erste Coaching-Angebot „Impulswanderung“

  • Menschen, die mit ihrer Situation nicht zufrieden waren & den Weg zu mir fanden
  • Wald & Bewegung
  • Co-Coach Hündin Bubbles
  • Coaching-Methoden-Köfferchen

Coaching in der Natur hat eine wundervolle Wirkung. Durch die Bewegung werden andere Bereiche des Gehirns angesprochen als beim Sitzen oder Stehen. Dies hilft dabei neue Lösungswege zu entdecken. Jede einzelne Impulswanderung, die Begegnungen mit Menschen und ihren Lebensgeschichten in den letzten Jahren war bereichernd und wertvoll.

Blog & Impulsletter

Neben den Impulswanderungen erblickten Webseite & Blog das Licht der Welt ✨
Ein halbes Jahr nach dem Start, trudelte der erste Impulsletter in eine Handvoll Postfächer. Mit Inspirationen für persönliches und berufliches Wachstum.

Heute erreichen Blog & Impulsletter eine Vielzahl an Lesern. Ich bin dankbar über die zahlreichen positiven Rückmeldungen, wenn die geschriebenen Worte berühren und meine Arbeit als Coach etwas in die gewünschte Richtung bewegt.

Das war der Start als Coach für berufliche Orientierung. 

Seit dem ersten Impulsletter, dem ersten Blogbeitrag & dem ersten Coaching ist viel passiert. 

Wo startet dein Weg?
Was waren Wendepunkte in deiner Geschichte?

Zeit für Veränderung – virtueller Umstieg

Der erste Lockdown im März 2020 kam und jeder hatte mit sich und der Situation alle Hände voll zu tun. Ich rechnete mit viel Zeit zuhause und wenig Coaching-Aufträgen – damals war Online-Coaching für viele noch befremdlich. Somit startete ich zwei intensive Online Weiterbildungen als Psychologische Beraterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ich dachte ja, ich hätte jetzt viel Zeit.

Manchmal kommt es anders als erwartet.

Im Mai 2020 startete ich freiberuflich in einem Online Team als Job-Coach und stellte auch meine eigenen Angebote auf digitales Coaching um.  Weg von Präsenz und Impulswanderungen, hin zu digitalen Räumen. Zunächst empfand ich es als „Notlösung“ nur online zu arbeiten und sehnte den persönlichen Kontakt herbei. Doch mit der Zeit stellte ich mich methodisch und technisch so auf, dass die Online Begleitung genauso lebendig und zielführend gestaltet werden konnte, wie offline.

Es begann eine verrückte Zeit zwischen virtuellem Coaching, Homekindergartening und Online Weiterbildungen. Heute frage ich mich, ob mein Tag damals 48 Stunden hatte und ob meine Augen nun für immer rechteckig bleiben.

Bewältigungsstrategien – Stift und Papier

Meine persönliche und berufliche Bewältigungsstrategie seit dem ersten Lockdown waren Papier, Stifte und Pinsel – und allerlei weiteres Zeichenzubehör.

Veränderung; Sketchnotes; ProzessSo begann ich die Inhalte der Online Weiterbildungen live mit Sketchnotes zu zeichnen und erstellte am Ende des Kurses zur Psychologischen Beraterin ein ganzes Buch davon. Das Zeichnen bewirkte, dass alle Lerninhalte sich als Bilder in meinen Kopf eingebrannt hatten.

Nachdem ich die Freude an Sketchnotes entdeckt hatte, gab es kein Halten mehr.

Neben den Weiterbildungen begann ich für meine Kund*innen im Coaching ihren Prozess zu zeichnen und erlebe seitdem die positive Kraft dieser Bilder. Meine Abschlussarbeit zur psychologischen Beraterin habe ich dem Thema „Die Kraft der Visualisierung in Coaching & Beratung“ gewidmet. Auch in den virtuellen Gruppen-Sessions im Job-Coaching begann ich mehr und mehr visuelle Methoden und digitale Tools zu nutzen.

Auch meine Kinder profitierten von der neu entfachten Mal-Begeisterung. Nach einem „aufregenden“ Tag im Lockdown lasen wir oft keine Gute-Nacht-Geschichten, sondern ich sketchte unsere Eindrücke des Tages, indem sie mir erzählten, wie sie den Tag erlebt hatten und ich alles schnell auf ein Blatt skizzierte. Das machte uns riesigen Spaß und lenkte den Fokus auf die schönen Momente des Tages.

Der virtuelle Umstieg kam zum richtigen Zeitpunkt. Meine Co-Coach Hündin Bubbles ging in ihre wohl verdiente Rente und statt der Impulswanderungen, liegt sie nun unter meinem Tisch und lauscht den Coaching Sitzungen oder Kursen aus dem Laptop. Zum Glück hatte ich mich bereits intensiv mit der Online Welt auseinander gesetzt und hatte hier keine Berührungsängste mit Technik & Co.

NeuroGraphik® – Prozesse visuell gestalten

Kreise, Kreise und nochmals Kreise

Im Herbst 2020 stolperte ich dann über die erste neurographische Zeichnung. Ich war von der Grundidee, die eigenen Themen zeichnend weiterzuentwickeln von Anfang an begeistert. Es war die Kombination aus Coaching & kreativ sein, die sich einfach passend anfühlte. Nebenbei ist es virtuell wunderbar einsetzbar.

Bevor ich die NeuroGraphik® jedoch mit meinen Kund*innen nutzte, zeichnete ich mich zunächst einmal durch die Ausbildungsskala bis zum NeuroGraphik® Trainer & Ästhetischem Coach und durch alle bestehenden Modelle.

In dieser Zeit entstanden viele Bilder und vor allem wurden innere Prozesse angeregt, die mir in persönlichen und beruflichen Situationen weiter halfen. Auch für die Reflexions-Arbeit meiner eigenen beruflichen Reise, sind viele hilfreiche Zeichnungen entstanden.

Die Anwendung der NeuroGraphik® half mir…

  • Situationen anzunehmen und nicht dagegen zu kämpfen
  • den Druck „meine Zeit sinnvoll zu nutzen“ loszulassen
  • nicht alles auf einmal tun zu wollen
  • Dinge loszulassen
  • zu verstehen, dass Ideen nicht verloren sind, wenn sie nicht sofort umgesetzt werden
  • bewusst zu werden, dass es für alles den richtigen Zeitpunkt gibt
  • mich selbst bewusster und wertschätzender zu betrachten

Heute nutze ich die NeuroGraphik® gerne mit Kund*innen, die das Gefühl haben, ihre Situationen zu rational „kopflastig“ zu betrachten und damit keine Lösung finden.

Aber auch, um neue Ideen zu generieren, zwischenmenschliche Themen zu lösen oder als unterstützendes Stärken- & Ressourcentool. Für meine Diplom-Arbeit zur NeuroGraphik® Trainerin habe ich ein Modell entwickelt, welches von der neurographischen Nutzung des „Inneren Teams“ (nach Friedemann Schulz von Thun) im Coaching handelt. Dieses Modell bietet eine kreative Möglichkeit, die verschiedenen Seiten der eigenen Persönlichkeit kennenzulernen und einen guten Umgang mit ihnen zu finden. Gerade mit denen, die uns im Leben immer wieder blockieren.

Von „motion empowerment coaching“ zu „Prozesse visuell gestalten“

Mit Beginn des ersten Lockdowns vor rund zwei Jahren, stellte ich meine Natur-Coaching-Angebote komplett auf die virtuelle Welt um.

Mittlerweile arbeite ich freiberuflich in zwei Remote Teams – unter anderem als Jobcoach – und biete meine eigenen Dienstleistungen online an. Die virtuelle Welt hat mir viele neue Türen geöffnet, vor allem bietet sie auch Menschen, die nicht in meiner Nähe wohnen, die Möglichkeit mit mir zu arbeiten.

Der virtuelle Umstieg ins Online-Coaching und das virtuelle visuelle Arbeiten sind die Veränderung aus eigener Entwicklung und äußerer Einflüsse.

Heute ist der Schwerpunkt meiner Arbeitsweise die Gestaltung persönlicher oder beruflicher Prozesse mit dem Einsatz innerer und äußerer Bilder. Es ermöglicht meinen Kund*innen einen Wechsel zwischen „Kopf-Denken“ mit dem rationalen Verstand und „Intuitiv-Denken“ aus dem eigenen Erfahrungs-Wissen heraus. Bei vermeintlich „unlösbaren“ Themen werden so neue Lösungsansätze sichtbar und umsetzbar.

Die Kombination aus „klassischem Coaching“ mit systemischem Ansatz und der kreativen, spielerischen Welt der Bilder, lässt häufig schwere Themen leichter werden und es zeigen sich neue Wege.

Den Weg zu mir finden Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Manche habe konkrete Ziele und wünschen sich eine bestimmte Veränderung. Einige sind unzufrieden mit ihrer Lebens- oder Berufssituation und können anfangs gar nicht genau benennen, was nicht passt. Oft erlebe ich vielseitig interessierte Menschen mit 1000 und einer Idee, die den Wunsch nach innerer Klarheit verspüren. Die verstorbene Autorin Barbara Sher prägte dafür den Begriff der „Scannerpersönlichkeit“.

NeuroGraphik; Neurobaum

Auswirkungen – Was ist/wird anders?

Der Kern bleibt. An meinem roten Faden – Menschen in persönlichen oder beruflichen Prozessen zu begleiten – hat sich nichts geändert. Was sich im Laufe der Jahre verändert hat ist das WIE.

Und das ist für mich eine ganze Menge ♥

  • Umstieg ins Online Coaching
  • neue (visuelle) Methoden
  • NeuroGraphik® Training – Kurse & Workshops

Nicht für jeden ist ein 1:1 Coaching die erste Wahl, um die eigene Situation zu reflektieren.
Manchmal hilft es im ersten Schritt ein Tool an die Hand zu bekommen, mit dem es möglich ist, die eigenen Themen auch ohne Begleitung gut zu reflektieren.

Daher startete ich im Herbst 2021 mit den ersten Offline-Workshops und seit Anfang 2022 biete ich NeuroGraphik® Online Kurse & Workshops an.

Die Entscheidung die NeuroGraphik® nicht nur als Tool im Coaching zu nutzen, sondern zusätzlich das Wissen dazu in Kursen & Workshops zu vermitteln, traf ich nach einem großartigen Workshop in der Natur. Ich stellte fest: Menschen mit meiner Begeisterung anzustecken und ihnen die NeuroGraphik näher zu bringen, macht unfassbar viel Freude. Vor allem ist es ein wunderbarer Einstieg für alle, die einen einfachen und kreativen Einstieg in die Möglichkeit der Selbst-Reflexion finden möchten.

Das bringt die Zukunft

Die Reflexion war wichtig, um die eigene Richtung wieder klar zu sehen. Vieles ist schon fest im beruflichen Alltag integriert. Der Umstieg in virtuelle Räume. Online Workshops und Kurse. Der Einsatz visueller Methoden im Coaching und Training.

Im Rahmen dieser neuen Ausrichtung wird es in den nächsten Wochen nach fast vier Jahren eine neue Webseite & neue Angebote geben.

Ich freue mich riesig darauf es bald zu zeigen und mit dir zu teilen ♥

Wie gestaltest du deine persönlichen und beruflichen Prozesse?

Hast du dich schon einmal mit deiner Berufsbiographie auseinander gesetzt?

  • Reflektiert wo du gerne hin möchtest?
  • Nach deinem roten Faden geschaut, der sich durch all deine beruflichen Stationen zieht?
  • Dein Warum gefunden – warum du tust was du tust?
  • Und im nächsten Schritt geschaut, wie du die Dinge anpackst?

Falls nicht, hoffe ich du hast jetzt Lust bekommen, einmal deine eigene Geschichte näher zu betrachten.

Ich freue mich über deine Gedanken zum Artikel und wünsche dir frohes Reflektieren.

Herzliche Grüße

 

 

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