Burn-out – Anzeichen erkennen und vorbeugen

Seit vielen Jahren wird Burn-out in der Öffentlichkeit thematisiert.
Es gibt keine allgemein gültige Definition, häufig wird das Burn-out- als Belastungs- oder auch Erschöpfungsdepression bezeichnet und durch Stress ausgelöst.

Mit diesem Blog Artikel möchte ich dich fachlich und emotional zum Burn-out, Stress und zur Burnoutprävention abholen und sensibilisieren auf dich und deinen Körper zu hören ♥

Wenn du den Artikel liest und du dich ggf. selbst in einer länger andauernden beruflichen oder privaten Belastungssituation befindest, dann wünsche ich mir von Herzen du nimmst den ein oder anderen Ansatz mit, um diese Spirale zu unterbrechen. Ich wünsche dir, dass du den Mut hast frühzeitig „Stopp“ zu sagen und in schwierigen beruflichen oder persönlichen Belastungssituationen etwas zu verändern, solange du es (noch) selbst steuern kannst.

Häufig liegt genau hier die Schwierigkeit. Der Lebens- oder Karriereplan ist fest im Kopf verankert und soll entsprechend funktionieren. Sich einzugestehen, dass die aktuelle berufliche und/oder persönliche Situation in eine gesundheitsschädliche Richtung läuft und dann noch die Kraft aufzubringen sich damit auseinanderzusetzen, erfordert Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und viel Mut.

Warten und durchzuhalten kann jedoch zum krankheitsbedingten langfristigen Ausfall führen.

In der Vergangenheit habe ich selbst den Zeitpunkt erlebt, in der ich sowohl in einer beruflichen Situation als auch in einer privaten Belastung kurz vor dem Punkt stand, an dem einfach nichts mehr möglich war und ich unter permanentem Stress stand.

Nicht immer muss es gleich in einem Burn-out enden.

Damals konnte ich mir bei beiden Situationen eingestehen, dass irgendwas nicht richtig läuft und kam rechtzeitig ins Handeln.  Dies erforderte Mut, denn es zog Änderungen nach sich, von denen auch mein Umfeld und mein damaliger Arbeitsplatz betroffen waren. Im ersten Moment fühlte es sich wie ein Scheitern an und frustrierte zusätzlich.

Die berufliche Situation ist mittlerweile über 10 Jahre her und ich kann sie mit Abstand betrachten. Aus dieser Perspektive betrachtet, haben sich durch mein Handeln neue Türen geöffnet, welche ansonsten verschlossen geblieben wären. Durch meine damalige offene Kommunikation mit meinem Vorgesetzten über das was ich leisten kann und was der Job verlangte, konnten wir gemeinsam rechtzeitig nach Lösungen schauen. Aus der eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass sich diese Offenheit positiv für meinen Lebenslauf und das weitere Miteinander zu meinem Vorgesetzten auswirkte.

Ich kenne jedoch einige Betroffene, bei denen das Handeln zu spät kam, bzw. die körperliche Symptome nicht damit in Verbindung brachten (bzw. die Ärzte) und eine wahre Odyssee an Facharzt Besuchen für die Symptombekämpfung hinter sich brachten. In dem ohnehin schon erschöpften Zustand ist es ein großer Kraftakt von Arzt zu Arzt zu laufen. Die Ursachen wurden damit jedoch nicht behandelt und lange Kranken- und Klinikphasen folgten.

Eine Rückkehr in das alte Leben im gleichen Takt ist schwierig bis unmöglich und die Anfälligkeit für Stress und darauffolgenden Erkrankungen ist deutlich höher.

 

Aber was ist Burn-out überhaupt, woran erkenne ich ihn und wie kann ich persönlich vorbeugen?

Burn-out beschreibt eine starke geistige und körperliche Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit bis hin zum Stillstand. Tatsächlich gibt es (noch) keine offizielle Diagnose Burn-out nach dem Klassifikationssystem mit welchem Ärzte Diagnosen stellen und kategorisieren. Da es zu anderen Krankheiten, vor allem der Depression Überschneidungen gibt, wird es häufig in der Kategorie „Probleme verbunden mit Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ eingestuft.

Betroffene beschreiben den Zustand als hätte jemand ihnen den Stecker herausgezogen. Eine innere Leere und das Gefühl ausgebrannt zu sein entsteht. Sie können sich nicht mehr konzentrieren, sind unendlich müde und leiden trotzdem an Schlafstörungen.

Weitere psychische Symptome:

  • Hilflosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Verlangsamtes Denken
  • Nervosität
  • Aggressive Impulse

Weitere körperliche Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Appetitverlust
  • Verdauungsprobleme
  • Herzbeschwerden
  • Sexuelle Probleme

Wenn die belastende Situation auf Dauer ignoriert wird und der Körper irgendwann die Notbremse zieht, kann es zum Herzinfarkt, Panikattacken oder zum Einfrieren (Bewegungsunfähigkeit) kommen. Hier ist auch die Entwicklung einer Sucht (Alkohol, Drogen) oder ein Suizid nicht ausgeschlossen.

Es ist ein schleichender Prozess, der über einen langen Zeitraum stattfindet. Zum Teil geht er über Jahre, bis es zum Burn-out kommt. Da es keinen einheitlichen Verlauf gibt und die Betroffenen häufig versuchen ihre Situation und ihren Lebensplan mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten, kommt notwendige Hilfe oft erst in einem späten Krankheitsverlauf.

 

Wodurch wird Burn-out verursacht?

Burn-out ist eine Stressfolgeerkrankung und resultiert aus einer anhaltenden Stressreaktion infolge von permanenter beruflicher und/oder privater Überbelastung.

Auch können frühere Traumata aus Kindheit/Jugend eine Rolle spielen für eine innere Anspannung und Stress. Dies ist häufig nicht bewusst und wird entsprechend auch nicht aufgearbeitet.

Eine Überbelastung erfolgt nicht nur durch die beruflichen oder privaten Aufgaben. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel aus den eigenen Ansprüchen/Erwartungen und den zu bewältigenden Aufgaben. Gerade Menschen, die sich z. B. mit ihrem Unternehmen stark identifizieren und „Gas geben“, dazu sehr hohe, perfektionistische Ansprüche an sich haben, geraten häufig in ein Burn-out.

Burn-out ist ein schleichender Prozess. Häufig werden die Symptome ignoriert oder behandelt, ohne nach der wahren Ursache zu schauen und die krank machenden Stressoren ausfindig zu machen.

 

Was ist eine Stressreaktion?

Zunächst einmal hat jeder Mensch ein unterschiedliches Stressempfinden und reagiert entsprechend auf Wahrnehmungen und Gedanken mit einer Entspannungs- oder Anspannungsreaktion.

Unser Gehirn ist unsere Schaltzentrale und speichert Erfahrungen, Situationen und Eindrücke unseres Lebens. Die Prozesse im Gehirn laufen für uns unbewusst und nicht wahrnehmbar ab und werden gesteuert um unser Leben und Überleben zu sichern.

Wenn unser Gehirn über unsere Sinneswahrnehmung etwas wahrnimmt, löst es in Sekundenbruchteilen eine Emotion und dann eine Körperreaktion in Form einer
Entspannung- oder Anspannungsreaktion aus.

Eine Stress- und Anspannungsreaktion ist eine biologische Funktion des Körpers um unser Überleben zu sichern. In einer möglichen Gefahrensituation (z. B. einem bevorstehenden (Konflikt)Gespräch mit dem Vorgesetzten) oder nur dem Gedanken daran, wird der menschliche Körper in Leistungsbereitschaft versetzt.

Es werden Stresshormone ausgeschüttet und es kommt zu folgenden Körperreaktionen:

  • Aktivierung und vermehrte Durchblutung des Gehirns
  • Erhöhung der Muskelspannung
  • Schnellerer Herzschlag
  • Energiebereitstellung (Blutzucker, Fette, etc.)

Dies alleine ist noch nicht ungesund. Wenn auf diese Stress- und Anspannungsreaktion wieder eine Entspannungsphase folgt, ist kurzfristiger Stress sogar gut. Er ermöglicht uns Weiterentwicklung und Wachstum.

Heutzutage sind wir nicht mehr den Stresssituationen unserer Vorfahren (Jagd und Überleben) ausgesetzt.

Unsere Stressoren (Belastungssituationen) sind vielfältiger.

Unser Alltag in der Leistungsgesellschaft fordert immer mehr in immer kürzerer Zeit.
Die Digitalisierung und die permanente Erreichbarkeit lassen uns in einem ständigen Bereitschafts- und Anspannungsmodus verharren. Die Suche nach der richtigen Work Life Balance und den Umgang mit der täglichen Informationsflut ist häufig eine schwer lösbare Aufgabe.

 

 

Ist der Mensch jedoch einer anhaltenden Stressreaktion ausgesetzt, kann dies durch die permanente Belastung des Körpers folgende Krankheiten nach sich ziehen und bis hin zum Burnout führen: 

  • Magen-/Darmleiden
  • Blasenerkrankungen
  • Rückenbeschwerden
  • Denkblockaden
  • Aggressionen
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Depressionen
  • Asthma

Zunächst ist es wichtig ärztlich zu klären, ob die körperlichen Leiden eine organische Ursache (z. B. Schilddrüse) haben.

Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer psychosomatischen Erkrankung. Dies bedeutet, der Patient hat Beschwerden, der Arzt kann jedoch keinen körperlichen Befund feststellen. Seelische Leiden rufen die körperlichen Symptome aus.

Psychosomatik ist die Lehre, wie Körper, Geist und Psyche sich gegenseitig beeinflussen.

Bei welchen Anzeichen sollte ich hellhörig werden?

Neben den bereits genannten Symptomen sollte man schauen ob es dem Körper gelingt in Erholungsphasen auf ein Ruheniveau zurückzuschalten, oder ob eine ständige Anspannung und innere Unruhe herrscht.

Gelingt es eine Stunde auf der Couch zu liegen und in einem Buch zu schmökern? Gelingt es während einer aktiven Auszeit (z. B. Massage, Sauna oder einem Spaziergang) abzuschalten und zu ruhen oder kreisen die Gedanken unaufhörlich?

Zeichen für Daueranspannung kann das Zusammenbeißen der Zähne bzw. Knirschen sein. Oder auch angespannte Hände, diese häufig zur Faust geballt. Verspannungen im Rücken, Nacken und Schulterbereich deuten auf Anspannung hin.

 

Was tun, wenn ich Anzeichen wahrnehme?

Wichtig ist sich selbst zu kennen und frühzeitig zu handeln, solange die Selbststeuerung noch möglich ist.  Dann können dir meine Tipps zur Vorbeugung von Burn-out und die Hilfsmöglichkeiten am Ende des Artikels einige Impulse geben um nicht in die Burn-out Spirale zu rutschen.

 

Meine persönlichen Tipps zur Vorbeugung von Burn-out – der sogenannten Burnoutprävention

♥ Nimm dir Zeit für dich und erlaube dir Dinge, die DIR gut tun – auch wenn dein Zeitplan eng getaktet ist und etwas liegen bleibt ♥

♥ Es geht nicht um Stunden, sondern darum dir deine Inseln der Ruhe zu schaffen. Und wenn es am Tag nur 3 x 5 Minuten sind, in denen du bewusst etwas für DICH tust 

  • Es ist hilfreich, das eigene Stress-empfinden zu kennen und Stressoren (Belastungssituationen) zu entdecken, zu hinterfragen und neu zu bewerten. Was genau stresst mich? Ist es der Chef mit seinen hohen Erwartungen? Oder der Kollege, der permanent lautstark telefoniert? Könnte meine Erwartung an mich selbst Stress auslösen? Ist es die Angst Fehler zu machen? Möglicherweise ist es der Zeitdruck? Oder die Balance zwischen Beruf und Privatleben?
    Dies herauszufinden gelingt nicht immer im Alleingang, hier können Coaching oder eine Therapie helfen Stressoren aufzudecken und ihnen anders zu begegnen.
  • Wahrnehmen, wann der Körper auf Anspannung schaltet und bewusst in die Entspannung gehen. Durch verschiedene Entspannungsübungen kann die Körperwahrnehmung und das bewusste Entspannen  trainiert werden. Hier gibt es z. B. die Progressive Muskelentspannung – in der Regel werden solche Kurse sogar von der Krankenkasse (meist 85 %) übernommen.
  • Alleine die Vorstellung an eine stressige Situation, lediglich in unseren Gedanken, löst die gleichen Stressreaktionen aus, wie die reale Situation. Daher kann mit mentalem Training und positivem Denken dem Stress vorgebeugt werden.
  • Sich selbst Zeit geben für Entspannung und Erholungsphasen. Achtsam mit sich zu sein. Gelingt es dem Körper in Erholungsphasen wirklich zu ruhen?
  • Yoga, Meditation, autogenes Training, QiGong, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen
  • Digitale Auszeiten (Handy, Laptop, TV)
  • Bewegung/Sport – Hier ist es auch wichtig zu schauen, was guttut. Wer sowieso schon ständig unter Spannung steht, ist mit einer ruhigen Bewegung besser beraten, als mit einer hoch pushenden Sportart.
  • Auf eine gesunde Ernährung achten und ungesunde Ernährung möglichst vermeiden, hier wird für den Körper ansonsten weiterer Stress ausgelöst.

 

Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es?

Fast alles ist besser als in einer lang andauernden Belastungssituation zu bleiben und zu versuchen, diese durchzuhalten und zu ignorieren.

Da das Umfeld davon mit betroffen ist, ist es hilfreich mit einer externen vertrauten Person zu sprechen. Coaches, Therapeuten und Ärzte stehen unter Schweigepflicht und hier haben auch Themen Platz, die man in Familie oder Freundeskreis gerne verschweigt.

Sind bereits einige körperliche und psychische Leiden vorhanden, empfehle ich in Absprache mit dem Arzt einen Therapeuten aufzusuchen. Hier gibt es verschiedene Therapieansätze, die jedoch den Rahmen meines Blog Artikels sprengen würden.

Zu Anfang dieser Spirale von Burn-out kann auch ein Coaching hilfreiche Impulse geben. Hier wird ziel- und lösungsorientiert nach Möglichkeiten zur Lebens- und Berufsführung geschaut.
Seriöse Coaches bieten ein Erstgespräch an (in der Regel kostenfrei) um unter anderem miteinander zu klären, ob Coaching in Frage kommt, oder ggf. zu einer Therapie geraten wird.

Sowohl im Coaching als auch in der Therapie ist es wichtig eine Person zu finden, die einen vertrauensvollen Rahmen bieten kann, in dem die Chemie stimmt und Offenheit herrschen darf. Es geht um persönliche und emotionale Themen, diese zu besprechen kann Betroffenen sehr schwerfallen. Beim Coaching rate ich zum Erstgespräch, um sich kennenzulernen und zu schauen ob er/sie richtig ist für die eigene Situation. Beim Therapeuten gibt es auch die Möglichkeit zu wechseln, sollte das Miteinander nicht funktionieren.

Um die eigenen Sorgen anonym loszuwerden, gibt es noch die Telefonseelsorge 0800/111 0 111. Ist der Gang zum Arzt (noch) nicht vorstellbar, hat man hier die Möglichkeit über seine Situation zu sprechen.

Zu guter Letzt..

Ich bin über das Thema Burn-out zunächst aufgrund des „B“ gestolpert. Je tiefer ich mich in die Materie eingelesen und mit Betroffenen gesprochen habe, desto mehr fasziniert mich das Zusammenspiel zwischen Psyche und dem Körper. Es ist weitaus komplexer, als ich es in meinem Artikel abbilden konnte – aber das Alphabet hat ja noch einige Buchstaben zur Auswahl.

Ein paar inspirierende Quellen möchte ich euch nicht vorenthalten, solltet ihr an weiterführenden Informationen Interesse haben:

♥ Laura Seilers Interview mit Dr. Neltling. Er behandelt Menschen mit Burn-out und Depression in seiner Klinik Gezeitenhaus in Bonn.

♥ Ich habe mir im Anschluss an das Interview Dr. Manfred Neltings Buch: Burn-out – Wenn die Maske zerbricht gekauft und gelesen.

♥ Für Wissen rund um ärztliche Diagnose und Klassifikationssystem ICD10 und DSM5 gibt es das Buch Duale Reihe Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Hier sind sämtliche seelische Erkrankungen mit ihren Symptomen aufgeführt.

♥ Der Film Brief an mein Leben ist nach dem gleichnamigen Buch von Miriam Meckel und handelt über ihren erlebten Burn-out. Absolut sehenswert.

♥ Die wichtigste Inspiration ist für mich der Austausch mit Burn-out Betroffenen. Hier wurde mir erst bewusst, wie individuell der Weg in und aus dem Burn-out wirklich ist.

Ansonsten gibt es zahlreiche Youtube Videos und Artikel zu Burn-out im Internet, auch hier konnte ich mir bei einigen wertvolle Informationen zu Anzeichen und Burnoutprävention sammeln.

Ich freue mich sehr, wenn du dir die Zeit genommen und meinen Blog Artikel gelesen hast.

♥ Du hast Fragen oder Anregungen? Hinterlasse mir gerne ein Feedback in den Kommentaren, oder sende mir eine Email ♥

Deine

 

 

Comments

  1. Inge Schumacher

    Liebe Ines,
    ein toller Artikel! Ich werde ihn mir als Info für Klienten merken und auf meinem Depressionsblog verlinken. Das Interview mit dem Gezeitengründer fand ich auch sehr informativ.

    Herzliche Grüße
    Inge

    1. ineshammer

      Liebe Inge,

      herzlichen Dank für dein Feedback und die Verlinkung auf deinem Blog. Das Thema ist so komplex und lässt mich noch gar nicht los, also in einem der nächsten Blog Artikel werden Aspekte davon sicher weiter ausgeführt.
      Deinen Blog schaue ich mir auch sehr gerne an, wie ist denn die Seite?

      Viele Grüße
      Ines

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